Vier Jahreshighlights, fünf Weihnachtsbücher: Das Jahr 2018 im Rückblick

Jahresrückblick

Seit August hat es hier auf meinem Blog keinen Beitrag mehr gegeben, doch das soll sich jetzt wieder ändern. Ich möchte mehr schreiben und Bücher wieder rezensieren, die ich gelesen habe. Das Jahr 2018 war in vielerlei Hinsicht ein Erfolg, was meinen Blog angeht, allerdings auch wiederrum nicht. Für 2018 hatte ich mir zum Ziel gesetzt, 50 Bücher zu lesen, doch das hat leider gar nicht geklappt. Ich habe sogar noch weniger gelesen als im Jahr zuvor. Dennoch möchte ich euch vier Jahreshighlights vorstellen, die mich 2018 begeistern konnten. Aber zuerst die Bücher, die ich in diesem Jahr zu Weihnachten bekommen habe:

Es sind vier Sonderausgaben dabei mit tollen Illustrationen und Extras. Angefangen bei Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer über Joanne Rowlings Märchen von Beedle dem Barden bis hin zu Baums Der Zauberer von Oz, auf dessen Buch ich mich ganz besonders freue. Außerdem wollte ich endlich mit Klassikern beginnen und da ich Stolz und Vorurteil von Jane Austen bereits in dieser wundervollen Edition besitze, habe ich mir auch Jane Eyre von Charlotte Brontë gewünscht. Von meiner Schwester gab es dann noch Die Kinder Húrins von Tolkien.

Jahreshighlights 2018

„Der Marsianer“ von Andy Weir

[Klappentext] Bei einer Expedition auf dem Mars gerät der Astronaut Mark Watney in einen Sandsturm und wird bewusstlos. Als er aus der Ohnmacht erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Nahrung. Ohne Ausrüstung. Und ohne Crew, denn die ist bereits zurück auf dem Weg zur Erde. Für Mark Watney beginnt ein spektakulärer Überlebenskampf …

Könnt ihr euch vorstellen, als einziger Mensch auf dem Mars zu leben, zurückgelassen, ohne ausreichend Nahrung und Wasser, keine Möglichkeit zur Erde zurückzukehren? Das Setting auf dem Mars ist unglaublich und Mark Wartney als Protagonist, der alleine auf dem Roten Planeten zurückgelassen wird, ist perfekt. Ich habe gelacht und geweint und bis zur letzten Seite gehofft, dass dieses Buch ein gutes Ende nehmen wird. Andy Weir hat mich gepackt, mitgerissen und einfach begeistert mit diesem Roman.

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„Ich und die Menschen“ von Matt Haig

[Klappentext] Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew hält nicht viel von den Menschen, jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein?

Jeder Mensch ist einzigartig und Matt Haig ruft uns das wieder ins Gedächtnis. Mit einer unglaublichen Faszination, Intelligenz, aber auch schneidender Sachlichkeit zeigt er, wie seltsam und besonders wir sind, dass wir uns selbst ändern können. Wir können Schmerzen und Emotionen empfinden und wir sind sterblich. Doch dies ist ebenso eine Chance. Eine Chance auf ein einzigartiges Leben.

Um du selbst zu bleiben, musst du dich manchmal vergessen und etwas anderes werden. Dein Charakter ist nicht für immer festgelegt. Manchmal musst du dich verändern, um mit dir selbst mitzuhalten.
Seite 324

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„Das letzte Nashorn“ von Lodewijk van Oord

[Klappentext] Um den Amsterdamer Zoo zu retten, will der neue Direktor Edo Morell ein Afrika an der Amstel schaffen. Spektakuläre Events sollen den Besuch zu einem einmaligen Erlebnis machen. Was würde sich dafür besser eignen als die medienwirksam inszenierte Züchtung einer vom Aussterben bedrohten Nashornart? Dafür engagiert Edo die beiden Nashorndamen Angela und Ursula, den Bullen Albrecht sowie die südafrikanische Nashornexpertin Sariah. Doch leider fügt sich die Wirklichkeit so gar nicht in Edos Marketingideen.

Die Geschichte ist eine Kritik an uns. Eine Kritik an unserer Einstellung zu Tieren, zu anderen Artgenossen. Wir erachten uns oft als etwas größeres, wichtigeres und lassen das Leben derer außen vor, die wir retten sollten. Denn durch uns ist es erst soweit gekommen. Der Autor regt zum Nachdenken an, untermauert seine Geschichte mit vielen Fakten, die mich traurig machen. Wie können wir zulassen, dass wir vom Aussterben bedrohte Tiere immer noch jagen und töten aus reiner Geldgier, aus reinem Kommerz? Für mich ist der Roman ein tolles Beispiel dafür, dass auch schwierige Themen angegangen werden können.

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„Das Silmarillion“ von J.R.R. Tolkien

[Klappentext] Mittelerde lag im Dämmerlicht unter den Sternen … Und es war eine Zeit, in der die Elben große Dinge schufen. Aber am schönsten von allen sind die Silmaril, die Edelsteine, in die das Licht der Bäume eingeschlossen ist. Das Licht, das noch älter ist als Sonne und Mond … Doch Melkor, der Meister des Verrats, raubt die einzigartigen Silmaril.

Tolkien konnte mich seit Der Herr der Ringe begeistern und deshalb möchte ich natürlich auch die Vorgeschichten zu diesem grandiosen Buch kennen. Es beginnt mit Das Silmarillion, eine Zusammenfassung aller Geschichten vom ersten bis zum dritten Zeitalter. Weiter geht es dann mit Die Kinder Húrins, Beren und Lúthien und Der Fall von Gondolin. Die Geschichte gibt Antworten auf Fragen, wirft allerdings gleichzeitig auch neue auf. Die Hintergründe und die Ursprünge der Welt von Tolkien kennen zu lernen, ist fantastisch und deshalb ist auch Das Silmarillion ein Jahreshighlight.


Das sind meine vier liebsten Bücher aus 2018. Habt ihr was davon gelesen? Was sind eure Jahreshighlights aus diesem Jahr?

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