Liebe Messeverrückten!

Nun ist einige Zeit vergangen und ich möchte endlich auf die Leipziger Buchmesse zurückblicken und euch erzählen, was ich alles erlebt habe, wie ich den Vergleich zur Frankfurter Buchmesse fand und auch, was ich alles gekauft habe, denn was kauft man  auf einer Messe, mit tausenden neuen Büchern? Bücher! Für Leipzig hatte ich ein paar Punkte mehr auf der Liste und ich war wesentlich besser vorbereitet, als bei meiner ersten Messe in Frankfurt, doch auf diesen Messewahnsinn war ich nicht vorbereitet.

Man sagte mir, Leipzig sei kleiner als Frankfurt und das stimmt auch. Die Stände erstrecken sich nicht auf eine so große Fläche, doch das bedeutet keinesfalls, dass auch weniger Menschen anzutreffen sind. Ganz im Gegenteil! Es war unglaublich voll und eng und nebenbei konnte man kaum in Ruhe schauen, weil links ein Buchverrückter vorbei wollte, rechts aber auch. Als Messetag habe ich mir den Samstag ausgesucht, eine vielleicht nicht so kluge Entscheidung, aber anders hat es einfach nicht gepasst. Neben zahlreichen Kinderwagen und Rollstuhlfahrern habe ich mir einen Weg durch die Gänge gebahnt und versucht, mich auf die tollen und wunderbaren Bücher zu konzentrieren.

 

 

Aber ich möchte von vorne beginnen. Meine Anreise dauerte knapp 3,5 Stunden und war damit kürzer als in Frankfurt. Außerdem habe ich mich vorab akkreditieren lassen, was einige Vorteile für mich bot. So konnte ich schnell und einfach auf dem Presseparkplatz parken und musste mich nicht in die Autoschlangen einreihen, die zu den Besucherparkplätzen führten. Erst am Schluss habe ich gesehen, wie viele Autos dort standen und es hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Zu Beginn habe ich mir am Schalter noch einige Informationen geholt, habe mich dann jedoch gleich ins Getümmel gestürzt. Und ich meine wirklich Getümmel, denn die Messe war bereits in vollem Gange und voller Menschen. Da ich zu der Signierstunde von Sebastian Fitzek und auch von Kai Meyer wollte, habe ich mich mit meinem Begleiter aufgeteilt, denn sie liegen gleichzeitig. Bei Fitzek war die Schlange bereits sehr lang und bei Kai Meyer war sie noch gar nicht vorhanden. Ich dachte zunächst, ich habe mich verlesen, doch dann tauchte ein weiterer Fan auf und wir haben gemeinsam gewartet. Kai Meyer ist für mich ein unglaublich toller Autor und seine Bücher beweisen mir immer wieder, dass ich nichts falsch gemacht habe mit dieser Wahl. Daher wollte ich unbedingt ein Autogramm für seinen neuen Roman Die Krone der Sterne haben und ihn einmal live sehen. Diese Erfahrung war unglaublich toll und ich habe gegrinst wie ein Honigkuchenpferd:

 

 

Am Ende gab es natürlich auch ein Foto. Eine einzigartige Erinnerung und Kai Meyer ist sehr sympathisch. Kein Wunder, dass ich danach gleich ein weiteres Buch von ihm verschlungen habe und hin und weg war. So konnte ich meinem Begleiter auch bald wieder Gesellschaft leisten, der bisher noch keinen Schritt weiter gekommen ist und ich somit nichts verpasst habe. Für meine Schwester habe ich drei Bücher bei Fitzek signieren lassen und auch wenn ich es etwas unverschämt fand, dass sie mir drei Bücher desselben Autor mitgegeben hat, so konnte ich ihr den Wunsch doch nicht abschlagen. Die Schlange zog sich gefühlt drei Kilometer hin und obwohl die Signierstunde um 13 Uhr beendet sein sollte, nahm sich Fitzek Zeit, allen Fans gerecht zu werden und dafür hat er meinen größten Respekt, denn um 15 Uhr stand er immer noch am Stand und signierte.

Nach diesen beiden Erlebnissen habe ich mir die Verlage angesehen und geschaut, was es alles für neue Bücher gibt und natürlich habe ich auch die Messebuchhandlung besucht, in der ich mir von Bernhard Hennen Drachenelfen gekauft habe und für meine Schwester von Markus Heitz den neuen Roman Des Teufels Gebetbuch. Die einzelnen Verlage boten sehr viel Auswahl, doch wie schon berichtet, war alles unglaublich voll und es waren sehr viele Kinder unterwegs, die in Frankfurt nicht so präsent waren, was ich sehr angenehm fand. In der letzten Halle habe ich endlich noch ein paar Geschenke für Freunde und Familie gefunden und beim Diogenes Verlag bin ich auf Miffy gestoßen, die ich seit meiner Kindheit kenne. Da habe ich mir gleich ein paar Buttons mitgenommen und ein Kuscheltier von Miffy als Mitbringsel, das ich am liebsten selber behalten hätte.

 

 

Insgesamt war die Leipziger Buchmesse ein voller Erfolg und es gab unglaublich viele tolle Bücher zu bestaunen, doch im Großen und Ganzen fand ich Frankfurt angenehmer. Es waren weniger Kinder unterwegs, die Messe war an sich größer und in Leipzig fehlte mir ein bisschen Kram zum mitnehmen, sei es Lesezeichen oder Aufkleber oder so. Sehr gut fand ich allerdings, dass man zu jeder Zeit Bücher kaufen konnte bei den mobilen Kassen. Außerdem gefiel mir der Aufbau des Messegeländes. Es war super schönes Wetter und so konnte man angenehm auch mal ein paar Minuten draußen an der frischen Luft verbringen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, doch das nächste Mal würde ich die Frankfurter Buchmesse bevorzugen. Blogger habe ich leider nicht getroffen, aber ich war viel zu abgelenkt, um darauf zu achten, denn ich habe mich eigentlich nur für die Bücher interessiert.

 

Wie war euer Tag auf der Leipziger Buchmesse?

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