Hallo, ihr Lieben!

Im Januar ist einiges passiert. Mit meinem neuen Blog wollte ich richtig durchstarten. Ein sauberes Design, schöne Fotos und vor allem interessante Beiträge und viele Rezensionen. Seitdem ich begonnen habe auf meinem alten Blog bookmark zu schreiben, waren mir die Rezensionen immer am wichtigsten. Nach und nach sind natürlich noch viel mehr Aktionen hinzugekommen, doch im Großen und Ganzen war mir das immer sehr wichtig. Da ich im November und Dezember eine Leseflaute hatte, passierte auf meinem Blog fast gar nichts mehr, doch im neuen Jahr hat sich dies wieder komplett verändert. Aber sehr selbst:

 

 

Ausgelesenes Lesefutter

 

„Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers
701 Seiten

 

Diese Lektüre habe ich seit Monaten herbeigesehnt und als das Buch dann unter dem Weihnachtsbaum lag, habe ich es mir gleich geschnappt und begonnen zu lesen. Ich konnte und wollte nicht mehr warten mit dem Lesen. Zum Glück war ich zu dieser Zeit nicht mehr an ein anderes Buch gebunden, welches ich dann noch hätte zuende lesen müssen. Walter Moers konnte mich bereits mir Die Stadt der Träumenden Bücher oder auch Der Schrecksenmeister beeindrucken und deshalb war ich umso erpichter auf dieses wunderbare Abenteuer über den Blaubären, der uns mitnimmt auf ein Teil seiner siebenundzwanzig Leben. Das Besondere an dieser Ausgabe, die ihr in meiner Rezension bestaunen könnt, sind die farbigen Illustrationen, die auf nahezu jeder Seite vorhanden sind. In allen Büchern des Autors befinden sich beeindruckende und detailreiche Illustrationen, die in dieser Ausgabe noch einmal sehr gewürdigt werden. Unglaublich, was hier für eine Arbeit drin steckt. Ihr ahnt es wahrscheinlich schon: Dieser Roman hat von mir ein Ohnegleichen erhalten und das mehr als verdient.

 

„Anleitung zur Schwerelosigkeit“ von Chris Hadfield
359 Seiten

 

In Anleitung zur Schwerelosigkeit habe ich meine erste Autobiografie gefunden, die mir sehr gut gefallen hat. Der Autor, gleichzeitig kanadischer Astronaut, Chris Hadfield, berichtet über sein Leben und seinen Wunsch, Astronaut zu werden und wie das Leben im Weltraum aussieht. Er nimmt uns mit auf die Reise, auf zahllose Übungsstunden, bis die eigentliche Mission losgeht. Der Weltraum war schon immer ein Gebiet, über das ich gerne nachgedacht habe. Einem Blick hinter die Kulissen konnte ich bei diesem Buch nicht ausschlagen, denn Chris Hadfield berichtet wunderbar und fesselnd, sodass der Leser einfach dabei bleiben muss. Seinen Traum zu leben ist für Hadfield das Größte und das spiegelt sich in der Geschichte wieder, denn sie ist mit unglaublich viel Liebe und Freude geschrieben, dass es unglaublich Spaß macht, sie zu lesen. Wir können dabei noch einiges für das Leben lernen. Es gilt, nicht nur die großen Erfahrungen zu beachten. Die kleinen Dinge sind meist die wichtigsten, die uns im Leben weiterbringen.

 

„Willkommen in Night Vale“ von Joseph Fink und Jeffrey Cranor
378 Seiten

 

Diese Science Fiction-Geschichte konnte mich nicht so recht begeistern. Die Handlung war zu Anfang sehr wirr und ich habe kaum die Zusammenhänge begriffen. Wie hingen die Charaktere zusammen und was ist Night Vale? Das blieb mir verborgen. Nachdem ich mich eingelesen hatte, wurde mir vieles klarer und auch wenn die Spannung stieg, war mir die Geschichte doch zu skurril und mysteriös. Leider konnten mich Fink und Cranor nicht wirklich begeistern, doch ich bin sicher, dass ich das Buch noch einmal zur Hand nehmen werde und vielleicht sieht es dann schon ganz anders aus. In der Bloggerwelt wurde Willkommen in Night Vale hoch gelobt, weshalb ich auf eure Meinung zu dieser Lektüre sehr gespannt bin.

 

„Die Zwerge“ von Markus Heitz

 

Hier handelt es sich um die ersten beiden Comic Adaptionen zu Die Zwerge von Markus Heitz, dessen Bücher mich sehr begeistert haben. Der Schreibstil des Autors ist umwerfend gut und obwohl ich bisher noch keinen Comic gelesen habe, nicht einmal Donald Duck und Co., war ich umso überraschter, wie gut sie mir gefallen. Die Geschichte ist natürlich etwas gekürzt, doch trotzdem konnte ich alles nachvollziehen und auch die Illustrationen sind gut gelungen. Mit dem Zeichnen eines Charakters ist es natürlich immer schwierig, denn als Leser stelle ich mir die Charaktere im Kopf immer selber vor. Sobald man dann ein Bild vorgesetzt bekommt, ist das eigene futsch. In diesem Fall hatte ich allerdings überhaupt keine Bedenken, die Comics zu lesen, denn die Illustrationen gefielen mir sehr.

 

 

Neu im Bücherregal

Die Legenden der Albae-Vernichtender Hass – Markus Heitz
Die Zwerge-Tungdil – Markus Heitz
Die Zwerge-Der Thronanwärter – Markus Heitz
Rumo & Die Wunder im Dunkeln – Walter Moers

Vier neue Bücher sind bei mir im Januar eingezogen, wovon ich zwei bereits gelesen habe und das dritte jetzt beginne. Rumo & Die Wunder im Dunkeln ist ein weiteres Buch des wunderbaren Autors Walter Moers und ich bin bereits sehr gespannt. Leider habe ich beim ersten aufklappen gesehen, dass der Text extrem weit an der Falz ist, was das Lesen erschwert und bedeutet, dass ich das Buch sehr weit aufklappen muss.

 

 

Buchgequassel

Im gesamten Januar habe ich keine einzige DVD von Harry Potter oder Die Tribute von Panem gesehen. Das kommt wohl daher, dass ich jeden Tag Dschungelcamp gesehen habe. Ja, ich stehe dazu! Im Februar wird das allerdings schon ganz anders aussehen. Mit meinem Studium als Kommunikationsdesignerin geht es langsam aber sicher zuende. Ich befinde mich zur Zeit im sechsten Semester und muss bald meine Themen für die Abschlussarbeit vorlegen, woran wir dann im gesamten siebten Semester arbeiten können und müssen. Da ich viel mit Büchern zu tun habe, fällt meine Wahl auf den Bereich Editorial, also Magazingestaltung. Ich habe mich hierbei auch bereits für zwei Themen entschieden und freue mich, wenn eines davon genehmigt wird und ich endlich beginnen kann.

Da ich zum Thema Jahresziele keinen eigenen Beitrag verfassen wollte, möchte ich euch an dieser Stelle mitteilen, was ich mir vorgenommen habe: Jeden Monat möchte ich mindestens fünf Bücher lesen. Ich bin zur Zeit sehr von der Uni eingenommen und hoffe natürlich, dass ich das Ziel auch in den folgenden Monaten einhalten kann. Ich habe so viele Bücher auf dem SuB und die wollen alle mal gelesen werden. Der Januar fing jedenfalls schon mal sehr gut an.

 

Welches Buch war euer absolutes Monatshighlight?

2 thoughts on “Buchliebe im Januar”

  1. Hey 😉

    Ja, bei dir scheint grade wieder besser zu laufen, dafür hat mich im Januar die Leseflaute fest in ihren Krallen, und darum gibts auch kein Monats-Highlight. ich bin ja schon froh hab ich ein Buch geschafft, und das war okay aber jetzt nicht der Reisser.

    Oh, Dschungelcamp… Das ist ja so gar nicht mein Ding. Aber auch ich hab mich da lieber an den TV gewannt, zwar nicht das herkömmliche zeug, nein ich streamen nur noch. Hab mich meinen Serien gewidmet wenn ich mal so gar kein Bock auf lesen hatte, was ja leider wie bekannt inzwischen, zu oft vorkam. Dafür hab ich die neue Staffel Elementary durch gesichtet. Die neue Staffel The Big Bang Theory, und jetzt bin ich an White Collar. Inzwischen auch schon an der 2. Staffel … eieiei… 😀

    Für dein Studium wünsch ich natürlich noch viel Erfolg, und genug Energie für den Endspurt 😉

    Schönen Abend und ganz liebe Grüsse an dich
    Alexandra

  2. Liebe Alexandra,
    diese Serien schaue ich mir gar nicht an. Ich finde das leider immer sehr hochgegriffen und absolut übertrieben. Mich können diese Serien gar nicht begeistern. Demzufolge kenne ich auch keinen davon. Ich schaue mehr Filme, also DVDs und das sind dann auch meistens Buchverfilmungen, die ich einfach immer wieder schaue. Da gibt es zum Beispiel „Harry Potter“ oder auch „Die Tribute von Panem“. Und außerdem „Die Bestimmung“, wobei ich sogar den dritten Teil besser fand als das Buch…
    Liebe Grüße
    Marie

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